Wie du die Welt rettest und dabei kostenlos Essen bekommst

Veröffentlicht am 24. Juni 2018

 

Wer kennt das nicht, das Problem, dass man mal wieder viel zu viel eingekauft hat und die Nahrungsmittel nicht rechtzeitig verbrauchen kann? Oder mal Lust auf den Lieferservice hat, obwohl Milch und Eier unbedingt weg müssen?
Dieser Frage, wie wir Lebensmittel retten und sie besser verteilen können, widmet sich die Organisation Foodsharing in Bonn.

So klappt Foodsharing in Bonn

Foodsharing holt in Bonn Lebensmittel bei Supermärkten, Lokalen und von Events ab, die zum Beispiel wegen Ihres Aussehens oder ihres Gewichts nicht verkauft oder verwendet werden. Manchmal ist auch einfach das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, obwohl die Lebensmittel noch gut sind.

Engagierte Mitglieder der Organisation Foodsharing in Bonn holen solche Produkte nach Ladenschluss ab und geben sie weiter: etwa an Fairteiler in der Stadt, zu Partys oder an Bedürftige. Foodsharing organisiert darüber hinaus Informationsabende, Treffen für Interessierte oder auch Events wie Kleidertauschtage im Café Orange. Wer Interesse hat, sollte sich einfach mal auf der Bonner Facebookseite oder auf der Homepage unter oder im Foodsharing-Blog erkunden.

Foodsharing in Bonn: So kannst du mit wenig Arbeit etwas beitragen

Wer sich nicht aktiv bei Foodsharing oder anderen lebensmittelrettenden Organisationen engagieren möchte, hat trotzdem viele Möglichkeiten, ein klein wenig nachhaltiger zu leben und etwas gegen Lebensmittelverschwendung zu tun:

    • Melde dich bei Foodsharing.de an und lade Essenskörbe hoch!
      Wenn du zu viele Nahrungsmittel übrig hast, die du nicht verwenden kannst, kannst du hier angeben, was du gerne mit den Menschen in deiner Nachbarschaft teilen möchtest. Auf einer Karte können andere Foodsharer deinen ungefähren Standort sehen und dich dann kontaktieren.
    • Suche bei Supermärkten das Regal oder die Kiste mit Produkten, die in naher Zukunft ablaufen. Weil die Märkte Produkte, die das Mindesthaltbarkeitsdatum überschreiten haben, wegwerfen müssen, fassen sie diese manchmal zusammen und verkaufen sie für weniger Geld. Der Edeka auf der Bornheimer Straße macht das zum Beispiel.
    • Werde Mitglied in der Foodsharing Bonn Facebookgruppe: auch dort kannst du Lebensmittel anbieten, dir ihr selber nicht mehr verbrauchen könnt.
    • Wenn du in Köln unterwegs bist, kannst du ja mal im Markt „The Good Food – Liebe auf den zweiten Blick“ vorbeischauen. Dieser Markt verkauft nur Lebensmittel, die wegen ihres Aussehens aussortiert wurden oder noch haltbar sind, obwohl sie das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben.
    • Teile deine Lebensmittel mit anderen Leuten, indem du sie über Fairteiler anbietest! Fairteiler findest du überall in der Stadt. Lege dort einfach die Produkte rein, die du zu viel hast, oder nimm dir was daraus mit! Wichtig nur hier: bitte keine Milchprodukte, Eier und sonstiges, was kühl gelagert werden muss. Wo die Fairteiler in Bonn überall stehen, siehst du auf der Website www.foodsharing.de!

  • Und natürlich ganz einfach: wenn du abgelaufene Lebensmittel in deiner Küche findest, wirf sie nicht direkt weg. Meistens sind die Produkte noch ein paar Tage länger frisch. Probiers einfach vorsichtig, oft reicht ein kleiner Test und man findet heraus, dass alles noch super lecker und verwendbar ist.

Wir wünschen euch auf jeden Fall einen guten Appetit! Und wenn du doch mal nicht selber kochen magst aber auf der Suche nach einem günstigen Essen bist: Hier haben wir für dich die besten Tipps, wo ihr Low-Budget in Bonn essen gehen könnt.

Ein Beitrag von Paula Randerath

Bonn ist ein Dorf. Liebevoll - und mit viel Potenzial. Und das will ich nutzen, erkunden und teilen. Ob universitär, musikalisch oder historisch... so viel wartet darauf, entdeckt zu werden! Und mein Lieblingsort: die Altstadt natürlich!

Paula Randerath

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